NEWS von Dienstag, 13.07.2010

Montag, 12.07. - Nachschau
Großartige Leistungen quer durch alle Klassen

Wyatt Buitenzorg trabt Konkurrenz davon

Großen Sport gab es am Montagabend in Dinslaken zu sehen, so auch in der Gewinnklasse bis 12.500 Euro, wo der Sieger Wyatt Buitenzorg auf den letzten 400 Metern eine Zeit von 1:12,2 trabte und damit seine Gegner in Grund und Boden rannte.

Auch die Gesamtzeit von 1:16,0/2100 Meter für den von Roland Hülskath gefahrenen Langeweg-Schützling konnte sich absolut sehen lassen und war zugleich auch die flotteste Zeit des gesamten Renntages. Wyatt Buitenzorg gewann mit veritablem Vorsprung vor Winta Boko.

Wyatt Buitenzorg bot mit Roland Hülskath im Sulky eine überragende Leistung



 
Nicht minder beeindruckend war der zweite Sieger des Abends von Roland Hülskath. Der vierjährige Bent gewann mit dem deutschen Vizechampion zum dritten Mal in Folge und bleibt damit weiter ungeschlagen, ohne bislang die Karten ganz aufgedeckt zu haben.

Das musste auch Ybe nicht, der mit seiner Besitzerin Marie Charlotte Wewering weit mehr als 15 Längen vor der von Destiny angeführten Konkurrenz ins Ziel kam.

Auch Yum Yum Butcher war an diesem Abend einfach unschlagbar. Der fünfjährige Hengst marschierte mit Robbin Bot, dem Freund von Marie Charlotte Wewering, unbeeindruckt durch die Außenspur ohne Führpferd und degradierte seine Gegner zu Statisten.

Richtig spannend ging es in der besten Tagesklasse zu. Der 13:10-Favorit Quatour du Bouffey sah hier im letzten Bogen schon kurz wie der zweite Sieger aus, gegen den von Michael Nimczyk prächtig unterstützten Lincolns Ass meldete sich Tom Kooyman in der Distanz aber wieder zurück und gewann am Ende doch noch sicher.  

Auch sonst waren die Favoriten an diesem Abend weitestgehend unter sich, lediglich Michael Nimczyk schaffte es. mit Bonny Kavenga für eine kleinere Überraschung zu sorgen. Der 79:10-Außenseiter kämpfte sich im Einlauf nach vorne, profitierte aber auch davon, dass der vor ihm liegende Anton Wielinga auf der Schlussgeraden die Innenspur geöffnet hatte, denn sonst wäre der Weg zum Sieg versperrt gewesen.

Im zweiten Amateurvergleich des Abends, der 1. Wertung zum Ladytrab-Cup trug sich Chantal van Ooijen mit dem Deutschland-Debütanten Wishful Hope in die   
Siegerliste ein, der auch auf weiten Wegen überlegen war. Ebenfalls mit vollen Erfolgen belohnt wurden Klaus Horn, der mit Daniello Bo überlegen hinkam, Ronald de Beer, der das letzte Rennen mit Zafiro Action gewann sowie Ralf Oppoli, der mit Millhill auftrumpfte.

Philipp Stark

Foto: traberfoto-sx