Nach einer dreiwöchigen Pause öffnet die Trabrennbahn in Dinslaken am Montag wieder ihre Pforten. Zum diesmal neun Prüfungen umfassenden Programm gehört selbstverständlich auch die Viererwette, die wie gewohnt im 3. Rennen gespielt werden kann und mit einer Garantie-Auszahlung in Höhe von 5.000 Euro verbunden ist.
Als Top-Favorit gelangt hier Karat (Nr. 4, Foto) an den Ablauf, obwohl er eine anderthalbmonatige Pause zu überbrücken hat. Mit Jörg Hafer ist der Wallach immerhin seit acht Starts ungeschlagen. Vielleicht kann ihm die beim letzten Mal unter dem Sattel völlig indisponierte Emilia Storm (Nr. 8, Anja Giesen) gefährlich werden. Die formstarke Hiltonparis (Nr. 10, Katie Beer) und die aktuelle Siegerin Mary Poppins (Nr. 12, Dieter Kerbaum) sind gewiss gut genug, um Karat auf den Zahn zu fühlen. In die Überlegungen einbeziehen sollte man außerdem, nicht nur wegen der günstigen Ausgangspositionen, Dark Secret (Nr. 3, Nicole Hildebrandt) und Mystical Columbus (Nr. 1, Lennart Gutsche).
Winston C ist der Erfolg zuzutrauen
Ein weiteres Amateurfahren bildet den Abschluss der Tageskarte. Obwohl er Anfang des Monats nach einer Galoppade disqualifiziert wurde, darf man Winston C (Nr. 8, Erik van den Bergh) glatt gehend durchaus einen vollen Erfolg über den Bärenkamp-Matador Mister Bass (Nr. 10, Monique Poen) zutrauen. Vorne mitmischen können ferner der Italiener Nelson Falu (Nr. 5, Jörg Hafer) und der vor zwei Wochen stark gelaufene Frankreich-Import Pacha du Bourg (Nr. 9, Murat Yüksel).
Ain'tshes Best (Nr. 2, Tom Kooyman), die im Großen Preis der Stadt Mönchengladbache in flottes Tempo an der Spitze nicht durchstand, kann sich im 5. Rennen rehabilitieren. Die nun wieder von ihrem Trainer gesteuerte Stute hat Vilippe Lochties (Nr. 8, Robin Vercammen) Mitte Mai schon einmal geschlagen. Diesmal steht die dreimalige Saisonsiegerin sogar 25 Meter günstiger als ihr Kontrahent in der Partie. Auch Feel the Rush (Nr. 4, Robbin Bot) und Zwaan's Dean (Nr. 6, Wim Duivenvoorden), der den 4-Jährigen vor drei Wochen klar vor sich anerkennen musste, haben eine Zulage auszugleichen. Der aus einer Pause kommende Farnese (Nr. 7, Jens-Holger Schwarma) könnte in Bestform eine prominente Rolle spielen.
Akzent contra Vondel Park
Attraktiv besetzt ist außerdem das 7. Rennen, in dem der Dinslakener Bahnspezialist Akzent (Nr. 3, Roland Hülskath) und Vondel Park (Nr. 8, Robin Vercammen) versuchen werden, ihren ersten Saisonerfolg unter Dach und Fach zu bringen. Der nur selten enttäuschende Beissinger (Nr. 2, Uwe Zevens) und der Anfang des Monats als Dritter nur knapp unterlegene Yassin Boko (Nr. 6, Tom Kooyman) können ihnen allerdings einen Strich durch die Rechnung machen.
Zum Auftakt des Renntags trifft Sniper ST (Nr. 6, Roland Hülskath) auf dem Weg zum vierten Erfolg en suite erneut auf Lord Godolphin (Nr. 1, Simon Woudstra), der bei der deutlichen Niederlage Ende Mai nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Im 8. Rennen steht der ehemalige Seriensieger Hell's Angel (Nr. 6, Hannu Voutilainen) vor einem schweren Gang, denn er bekommt es gleich mit drei frischen Siegern zu tun. Neben der schnellen Anotherqueenpine (Nr. 5, John Westenbrink) sind dies Yann Frisia (Nr. 7, Ronald de Beer), der sich auch durch eine Unsicherheit nich taufhalten ließ, und Colombus Vivant (Nr. 1, Arnold Harze), der in Mönchengladbach Start-Ziel als Riesenaußenseiter groß auftrumpfte.
Text: winrace.de Redaktion / Foto: Sabine Sexauer